Mitteilungsinfo für Angehörige des Altenwohnheimes Altmünster

Wie in den Medien kommuniziert wurde, gibt es ab 04.05. Lockerungen der aufgrund der COVID-19 Pandemie erlassenen Besuchsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen.

Bei uns im Altenwohnheim sieht das konkret so aus:

 

Sie haben die Möglichkeit die BewohnerInnen in unserem Garten oder im Eingangsbereich des Altenwohnheimes zu besuchen.

 

Befinden sich BewohnerInnen in der letzten Lebensphase können unter Wahrung der notwendigen Schutzmaßnahmen, Ausnahmen getroffen werden. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an die Heim- oder Pflegedienstleitung.

 

Weiterhin ist auch die Kontaktaufnahme über Telefonie und Videotelefonie möglich.

An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich beim Soroptimistclub Traunsee bedanken, der uns ein weiteres Tablet zur Verfügung gestellt hat.

 

Zu den Lockerungen der Besuchsbeschränkungen gibt es folgende Maßnahmen die wir laut Landesregierung treffen müssen:

 

1) In der Einrichtung sind folgende Maßnahmen zu treffen:

Menschenansammlungen im definierten Besuchsbereich (innerhalb wie im Außenbereich der Einrichtung) sind zu vermeiden.

 

Je nach Einrichtungsgröße ist die Anzahl der Besuchskontakte pro Tag zeitlich so zu koordinieren, dass Kontakte zwischen Bewohner/innen unterschiedlicher Wohngruppen ausgeschlossen sind.

 

Die Anzahl der Besucher/innen pro Bewohner/in pro Besuch ist in Hinblick auf die Empfehlung des Bundes zu beschränken. Vorrangig sollen engere Angehörige den/die Bewohner/in besuchen. Für die Besucher/innen gelten die aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen des Bundes aufgrund COVID-19. Diese Beschränkungen sind von den Besucher/innen eigenverantwortlich wahrzunehmen und von der Leitung der Einrichtung stichprobenmäßig zu kontrollieren.

 

Besucher/innen, die Symptome einer Infektionskrankheit aufweisen, sind vom Besuch ausgeschlossen. Jede/r Besucher/in hat schriftlich zu bestätigen, dass sie/er nicht an COVID-19 erkrankt ist, keine COVID-19 Kontakte hatte und zum Zeitpunkt des Besuchs auch keine Symptome hat. Außerdem ist eine Messung der Körpertemperatur durchzuführen. Die Einrichtung hat eine Liste der Besuche zu führen (diese kann praktischerweise mit den Bestätigungen verknüpft werden).

Besuchskontakt in der Einrichtung:

 

Innerhalb der Einrichtung sind in der Nähe des Eingangs großzügige Besuchsbereiche zu definieren. Diese sind wie folgt zu gestalten:

– Die Besucher/innen müssen berührungslos und in Begleitung einer/s Mitarbeiter/in in den Besuchsbereich begleitet werden.

– Zum Schutze der Bewohner/in ist ein direkter körperlicher Kontakt nicht möglich und der Abstand muss mindestens einen Meter betragen.

– Um einer Abstandsregelung von mindestens einem Meter nachzukommen, sind Barrieren aufzubauen, beispielsweise durch Tische zwischen Besucher- und Bewohnerbereich.

 

Besuchskontakt im Außenbereich der Einrichtung:

 

Für Besuche im Außenbereich gelten grundsätzlich dieselben Kriterien. Auch hierbei sind mit Hilfsmittel abgegrenzte Bereiche zu schaffen, um damit jedenfalls einen Meter Abstand einzuhalten.

 

Nach jedem erfolgten Besuchskontakt sind die kontaminierten Oberflächen zu desinfizieren.

 

Es wird empfohlen die Besuchskontakte je nach der in der Einrichtung zur Verfügung stehenden Ressourcen zeitlich zu befristen (zum Beispiel eine halbe Stunde pro Besuch).

 

2) Für die Besucher/innen sind darüber hinaus folgende Regelungen zu beachten:

 

Der erforderliche Abstand zwischen den Besucher/innen ist entsprechend der Haushaltszugehörigkeit der Besucher/innen einzuhalten.

 

Beim Besuch der Einrichtung ist im Eingangsbereich eine Hände-Desinfektion durchzuführen.

 

Es ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

 

Alle Besucher/innen werden in den korrekten Maßnahmen unterwiesen.

 

Wir verweisen darüber hinaus auf die Einhaltung der empfohlenen basishygienischen Maßnahmen sowie organisationsspezifischen Hygienerichtlinien. Die Empfehlungen der Abteilung Soziales gelten bis auf weiteres.

Um diese Maßnahmen einhalten zu können, bitten wir Sie, folgendes Prozedere einzuhalten:

 

  • Bitte vereinbaren Sie in der Verwaltung einen Termin für das Treffen oder die Videotelefonie.
  • Termine können aus organisatorischen Gründen nur an Werktagen vergeben werden. Im Außenbereich sind Besuche von Mo – So möglich, im Innenbereich an Werktagen.
  • Wenn Sie einen Termin für den Innenbereich vereinbart haben, klopfen Sie bitte beim Fenster der Verwaltung bzw. rufen Sie in der Verwaltung an, wenn Sie vor Ort sind.
  • Wenn Sie einen Termin für den Außenbereich vereinbart haben, können Sie direkt in den Garten gehen. Kommen Sie bitte zuerst im Garten zur kleinen Hütte, wo von Ihnen ein Formular ausgefüllt sowie Fieber gemessen werden muss.
  • Dann treffen Sie den / die BewohnerIn beim Gartenzaun.
  • Schutzmasken müssen beim Besuch im Garten getragen werden.
  • Beim Besuch im Innenbereich brauchen Sie keine Schutzmaske tragen, da sich eine Glaswand zwischen Ihnen und dem / der BewohnerIn befindet.
  • Wenn Sie dem / der BewohnerIn etwas mitgebracht haben, können Sie dies gerne in der Verwaltung abgeben. Es können keine Gegenstände über den Gartenzaun gegeben werden. Die BewohnerInnen bekommen die Mitbringsel in das Zimmer.
  • Wenn Sie zu anderen Zeiten etwas für eine/ BewohnerIn abgeben möchten, bitten wir Sie vorher kurz anzurufen, da das Büro nicht immer besetzt ist und die Pflegemitarbeiterinnen nicht zu jeder Zeit zur Eingangstüre kommen können.

 

 

Für uns ist die Organisation der vorgegebenen Maßnahmen eine große Herausforderung – wir bitten alle Angehörigen um Verständnis!

 

Bei Fragen oder besonderen Wünschen bitten wir Sie, sich an die Heim- oder Pflegedienstleitung zu wenden!

Download: Mitteilungsinfo